Hanfsamenöl als Trägeröl: warum wir es nehmen, und was wirklich drinsteckt

Wenn du eines unserer Öle in der Hand hältst, redest du meistens über den CBD-Gehalt. Über die Prozent. Was fast niemand fragt, ist: Was ist das eigentlich, worin das CBD schwimmt? Dabei macht genau das den größten Teil des Öls aus. Und es ist alles andere als egal.

Bei einem unserer beiden Öle ist dieser Träger Hanfsamenöl. Ich mag es sehr, und ehrlich gesagt nicht nur aus praktischen Gründen. Es passt einfach: Hanf im Hanf.

Was Hanfsamenöl überhaupt ist

Hanfsamenöl wird aus den Samen der Hanfpflanze gepresst. Nicht aus den Blüten, da kommt das CBD her, sondern aus den kleinen Samen. Und diese Samen sind ernährungsphysiologisch ziemlich beeindruckend, ganz unabhängig von Cannabis.

Das Öl besteht zum großen Teil aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Das Spannende daran ist das Verhältnis: Omega-6 zu Omega-3 liegt bei Hanfsamenöl ungefähr bei 3:1. Dieses Verhältnis gilt in der Ernährungswissenschaft seit Langem als günstig, weil die meisten von uns im Alltag viel zu viel Omega-6 und viel zu wenig Omega-3 essen. Hanfsamenöl bringt beides von Natur aus in einer ausgewogenen Relation mit.

Dazu kommen zwei seltenere Fettsäuren, die man nicht in jedem Öl findet: Gamma-Linolensäure und Stearidonsäure. Und das Öl bringt Vitamin E mit, genauer die Tocopherole, die als Antioxidantien bekannt sind.

Wie es schmeckt

Jetzt der ehrliche Teil, denn Zahlen sind das eine, dein Mund das andere. Hanfsamenöl schmeckt nussig, ein bisschen grün, manche sagen heuig. Ich mag diesen Geschmack, weil er echt ist. Er erinnert dich daran, dass du ein Pflanzenprodukt nimmst und kein aromatisiertes Nichts.

Aber ich will dir nichts einreden: Nicht jeder mag das. Wenn du sehr geschmacksempfindlich bist oder das Öl morgens schnell und ohne Nachgeschmack nehmen willst, ist der nussige Ton vielleicht nicht deins. Dann ist unser zweites Öl mit MCT als Träger die ruhigere Wahl. Darüber habe ich einen eigenen Text geschrieben.

Und was hat das mit der CBD-Wirkung zu tun?

Hier muss ich aufräumen, weil im Internet viel Unsinn steht. Du liest überall, welches Trägeröl das CBD angeblich besser oder schneller in den Körper bringt. Die ehrliche Antwort: Die Studien dazu sind uneinheitlich. Manche Untersuchungen finden für langkettige Öle, und Hanfsamenöl ist so eines, eine gleich gute oder sogar bessere Aufnahme des CBD als für MCT. Andere sehen es umgekehrt.

Ich sage dir deshalb ganz offen: Lass dich von niemandem überzeugen, dass ein Trägeröl das CBD dramatisch besser wirken lässt. Der Unterschied, den du wirklich merkst, ist Geschmack und Gefühl. Und die eigenen Inhaltsstoffe, die das Hanfsamenöl von sich aus mitbringt.

Für wen es sich richtig anfühlt

Ich glaube, Hanfsamenöl passt zu dir, wenn du das ganze Bild magst: die Pflanze, den echten Geschmack, das Gefühl, etwas Vollständiges zu nehmen statt eines möglichst neutralen Trägers. Es ist die Wahl für Menschen, die nicht nur ein Vehikel fürs CBD wollen, sondern ein Öl, das für sich schon etwas ist.

Wenn du unsicher bist, ob dieses oder das andere Öl besser zu dir passt, schreib mir einfach auf WhatsApp. Ich frage dich ein paar Dinge, und dann finden wir das gemeinsam heraus. Ohne Verkaufsdruck, das verspreche ich dir.

Pass auf dich auf,
Deine Leonie

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